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Auszug aus dem Buch LightShift 2000 von Ken Kalb
Übersetzung:
GaiaNET/Heidi Krinner
Kapitel 8:
Das
Fenster ins 3. Jahrtausend
August 1999 Mai 2000
Die Grosse Totale Sonnenfinsternis (GTS)
Januar 1999 111999
Y2K und die Chiron
- Pluto Konjunktion vom 1.1. 2 000
Das Sonnenmaximum 2000
und Planetenversammlungen
Die grosse Ausrichtung am 3. Mai
2000
Das Erwachen des ewig Weiblichen
Die Mauern stürzen ein
Der Wechsel der
Zeiten und die galaktischen Verbindungen
Das Fenster 2012
Seit 30 Jahren faszinieren mich die planetarischen Phänomene am Ende des
20. Jahrhunderts. In den letzten Jahrzehnten habe ich meinen Standpunkt inmitten der
Verrücktheiten an Vorhersagen bezüglich der Veränderung der Erde beibehalten: Wenn es
jemals eine günstige Zeitspanne für grosse Veränderungen geben sollte, so würde dies
im "Fenster" geschehen. Zwei Himmelsereignisse von noch nie da gewesener
Bedeutung begleiten den Übergang ins 21. Jahrhundert: Die grosse totale Sonnenfinsternis
am 11. August 1999 und die grosse Planentenversammlung Anfang Mai 2000. Diese Zeit
verspricht einen Evolutionsschub und die Anhebung der Erdfrequenz. Ich glaube, dass sich
die Dinge anders entwickeln werden, als von der Populärliteratur dargestellt. Sie betont
vor allem den sensationellen Charakter, wie Polsprünge, Eiszeiten, gewaltige
Verschiebungen von Landmassen und andere Katastrophen. Sicher erwarte auch ich eine
geologische, psychologische und evolutionäre Wellen in dieser Zeit, doch in viel milderer
Form als, die meisten Wahrsager spekulieren. Das Fenster ist eine Beschleunigung für den
LightShift: Eine neunmonatige planetarische Schwangerschaft, die einen neuen Zyklus in der
gegenwärtigen Metamorphose einläutet, in der Erde und Menschheit in die nächste Runde
der Evolutionsspirale hineingeboren werden.
Diese Periode hat sowohl astrologisch/psychologische als auch astrophysikalische
Bedeutungen, die ich näher beleuchten möchte.
Die Grosse Totale
Sonnenfinsternis (GTS)
Seit jeher
werden Sonnen- oder Mondfinsternisse als Zeichen bevorstehender Veränderungen betrachtet.
Weil die Gestirne sich gegenseitig blockieren und das Licht verzerren oder verdunkeln,
haben Finsternisse einen ominösen Beigeschmack. Obwohl es gewöhnlich jedes Jahr vier
Finsternisse gibt, zwei Sonnnen- und zwei Mondfinsternisse, werden grössere Ereignisse
als klare Begrenzungslinien zwischen einem auslaufenden und einem beginnenden Zyklus
gesehen. Sie sind Energieverstärker und heben das Bewusstsein auf eine höhere Stufe.
30 Jahre nach der Mondlandung und Woodstock wird das neue Jahrtausend am Mittwoch, dem 11.
August 1999 von einer totalen Sonnenfinsternis gekennzeichnet, die wahrlich ungewöhnliche
Ausmasse hat. Astrologisch gesehen formt diese Finsternis ein mächtiges grosses Kreuz in
alle vier Krafttore in der Mitte der fixen Zeichen - Stier, Löwe, Wassermann und Skorpion
(stellvertretend für die vier heiligen Geschöpfe: Stier, Löwe, Mensch, Adler). Dies
verbindet direkt die Energie des benachbarten Neumondes und der Sonne in Opposition zu
Uranus, wobei jeder Teil im Quadrat zu Mars und Jupiter steht. Neptun im Wassermann und
Jupiter im Stier sind ebenso im Quadrat, wenn auch am Rande des Orbis. Das grosse Kreuz
ist ein dynamischer Aspekt und die fixen Zeichen sind kraftvoll. Dies ist eine unglaublich
starke Finsternis-Konstellation und sie öffnet die bedeutsame Zeit des Fensters.
Die Finsternis wird in einem schmalen Korridor sichtbar sein, der sich über die östliche
Hemisphäre zieht, wobei der Mondschatten im Atlantik beginnt, Zentraleuropa, den
Mittleren Osten und Indien überquert, wo er bei Sonnenuntergang in der Bucht von Bengalen
endet. Eine Teilfinsternis wird innerhalb des viel breiteren Streifens des Mondschattens,
welcher der totalen Finsternis vorausgeht, zu sehen sein; dies schliesst das nordöstliche
Nordamerika, ganz Europa, Nordafrika und die Westseite Asiens mit ein.
Es ist
faszinierend, dass diese fixe polare Finsternis auf die Löwe/Wassermann Achse
ausgerichtet ist und zwar gerade in der Periode, in der sich die astrologische Zeit in den
Wassermann bewegt. Vor 13000 Jahren, auf halbem Weg zurück zur Zeit des "Grossen
Jahres" oder des Präzessionszyklus, betrat die Erde das gegenüberliegende
Löwezeitalter. Dieses Zeitalter wird oft der Zeit der grossen Flut zugeordnet.
Möglicherweise fanden hier auch der letzte geopolare Wechsel und der Beginn der zweiten
Eiszeit statt. Viele Archeo-Astronomen datieren die grosse Pyramide auf der Gizeh Ebene
auf diese Zeit und deuten die Grosse Sphinx als ein grossartiges, in Stein codiertes
Symbol für die Geburt dieses Zeitalters.
Januar
1999 111999
Der erste Tag vom letzten Jahr des zweiten Jahrtausends, der 1. Januar
1999, zeigt eine einmalige Kombination von Zahlen mit metaphysischer Bedeutung. Wenn wir
die Ziffern dieses Datums zusammenschreiben, erhalten wir 111999 bzw. zweimal drei gleiche
Zahlen am Anfang und am Ende. Die Zahl Eins steht für die Einheit und den Beginn oder den
Alpha-Teil eines Zyklus. Die Zahl Neun repräsentiert das Omega, das Ende oder die ewige
Phase. Im 1. Januar 1999 ist sowohl Alpha als auch Omega enthalten. Dieses Datum markiert
den Beginn des Endes eines zweitausendjährigen kalendarischen Zyklus und
signalisiert Beendigung und Neubeginn.
Es wird noch
interessanter, wenn wir den zeitlichen Verlauf der Finsternis untersuchen. Die Totale
Sonnenfinsternis vom 11. 8. 1999 findet genau 222 Tage nach dem 1.1. 1999 statt. Ihr
Höhepunkt ereignet sich in Rumänien auf 45° nördlicher Breite und 22° 30' östlicher
Länge. Teilt man die nördliche Hemisphäre durch zwei, ergibt dies 45°, und teilt man
die östliche Hemisphäre dreimal durch zwei (2, 2, 2), ergibt dies 22° 30'. Das ergibt
"zufällig" genau die Koordinaten vom Ort des Höhepunkts der Finsternis. Doch
damit nicht genug: Dr. Frank Espenak, Leiter des NASA Space Flight Instituts, weist darauf
hin, dass die exakte Berechnung der totalen Finsternis eine Dauer von genau 2 Minuten und
22 Sekundenergibt! Die Elemente dieser Koinzidenzen sind so ungewöhnlich, dass man eine
Gänsehaut kriegt, und zu guter Letzt kommt die totale Sonnenfinsternis auch noch genau
144 (12 x 12 ) Tage vor dem Jahr 2000!
Was bedeutet dieser
offensichtliche Hinweis auf die Zahl Zwei? Vielleicht hat es mit der Notwendigkeit zu tun,
die zwei Elemente des Seins, männlich und weiblich, yin und yang, positiv und negativ,
auszubalancieren. Ich glaube, dass damit im Wesentlichen auf die Verflochtenheit von Du
und Ich hingewiesen wird: Ein Signal für das grundlegende Wassermanprinzip des
"Wir" anstelle des "Ich". Das Bild von Noah und seiner Arche
angesichts der Flut wird wachgerufen - er lädt jeweils zwei von jeder Art ein. Das
Überlebensprinzip im 21. Jahrhundert sind Partnerschaften, in denen beide Seiten
gewinnen.
Y2K und die Chiron - Pluto
Konjunktion vom 1.1. 2 000
Ein weiterer
faszinierender auf die 2 bezogener Umstand ist es, dass 2 Ziffern bei zentralen
Computerprogrammen fehlen, was das enorme Y2K Computer Problem geschaffen hat. Über den
Ernst des Y2K-Problems ist man unterschiedlicher Meinung: für die einen stellt es eine
gelegentliche Behinderung dar, für andere gilt es als höchst apokalyptisch. Es ist
sicherlich ein Weckruf bezüglich der Anfälligkeit der Technologie und der Abhängigkeit
der Zivilisation von ihr. Denn wenn Big Ben das 21. Jahrhundert einläutet, werden die
Astrologen eine seltene exakte und kraftvolle Chiron - Pluto Konjunktion auf 11° 30'
Schütze in ihren Ephemeriden wahrnehmen. Wie die meisten Aspekte, eröffnet auch diese
zwei Wege: Eine heilende Krise für die Menschheit, die das Unglück entweder besiegt oder
ihm unterliegt.
Das Sonnenmaximum 2000
und Planetenversammlungen
Das Jahr 2000 kommt in Begleitung eines "Sonnenmaximums", einer
Phase im elfjährigen Sonnenfleckenzyklus, die von einer Zunahme an Sonnenaktivität
gekennzeichnet ist. Sonneneruptionen, Auffälligkeiten, koronale Löcher, die
Intensivierung des Sonnenwindes sowie Zahl und Grösse der Sonnenflecken nehmen zu. Die
Höhepunkte von Sonnenfleckenzyklen haben sich als Zeiten beschleunigter Veränderung und
extremen Wetters erwiesen. Das vergangene Sonnenmaximum um 1990 ist uns durch mehrere
Ereignisse in Erinnerung geblieben: z.B. als das schlimme Loma Prieta Erdbeben in San
Francisco, die zerstörerischen Hurrikane Iniki auf Kouai und Andrew in Florida, die
verheerenden Überschwemmungen des Mississippi Deltas, der Ausbruch des Mt. Pinatubo.
Darüber hinaus gab noch einige andere erhöhte Aktivitäten. 11 Jahre davor traf das
vorhergehende Sonnenmaximum mit dem heftigen Ausbruch des Mount St. Helen zusammen, ebenso
mit dem Hurrikan Ewa auf Kouai, dem härtesten Wetter des Jahrhunderts in Nordkalifornien,
im Mittleren Westen und den Südstaaten, mit verwüstenden Stürmen in ganz Europa und 400
Prozent Zunahme an Erdbebenaktivität auf dem Planeten.
Zeiten von
zunehmender Sonnenaktivität scheinen auch Zeiten von Ausdehnung oder Sprüngen im
menschlichen Bewusstsein zu sein. Mehrere Studien haben den Einfluss der Sonnenstrahlung
auf die Menschen erforscht und versuchen, die damit zusammenhängenden Mechanismen zu
verstehen.
Die Forschung zeigt,
dass das endokrine System angesprochen wird, was wiederum die Hormonaktivität
beeinflusst, eingeschlossen der Produktion der "Fruchtbarkeitshormone" Östrogen
und Progesteron, des "Erleuchtungshormons" Serotonin und des
"Zeithormons" Melatonin. Insgesamt spielt sich eine komplexe Wechselwirkung
zwischen dem Sonnenzyklus und der Hormonaktivität ab, die alles zu berühren scheint,
angefangen bei der menschlichen Fruchtbarkeit bis zu erhöhten Bewusstseinszuständen.
Diese wundersame
Aktivität rund um das Sonnenmaximum wird zusätzlich intensiviert, wenn sie synchron ist
mit bedeutenden planetarischen Konstellationen (so wie es bei den letzten beiden Zyklen
der Fall war). Kraftvolle planetarische Konstellationen scheinen die Sonnenaktivität zu
verstärken, sie intensivieren den Sonnenwind, wenn sich die Planeten der Sonne nähern -
ähnlich wie der Mond die Gezeiten auf der Erde verursacht. Obwohl die Planeten eine
weitaus geringere Anziehungskraft auf die Sonne ausüben als der Mond auf die dichte
physische Masse der Erde. Die Sonne besteht aus leichtem, sehr heiss explodierendem
Heliumgas, das auf viel feinere Einflüsse reagiert. Hinzu kommt, dass die
"Kräfte", welche hier wirken, nicht nur der Schwerkraft, sondern auch dem
Magnetismus und der Hydrodynamik zuzuordnen sind.
Wie die genauen
Mechanismen auch immer vor sich gehen, planetarische Verbindungen verstärken die
Sonnenaktivität, indem sie den Sonnenwind vergrössern. Ein ständiger Sturm sich
spiralförmig bewegender Atomteilchen schleudert einige Tausend Tonnen an Masse mit einer
Geschwindigkeit von über einer Million Meilen in der Stunde in den Weltraum hinaus. Ein
Teil dieses Materials wird von der Erdatmosphäre aufgefangen, verlangsamt die
Geschwindigkeit der Erdumdrehung und übt erhöhten Druck auf die Erdplatten aus. Dadurch
erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Unwetter.
Zusätzlich scheint ein automatischer Mechanismus in Gang zu kommen, wenn der riesige
Jupiter (der 1300 mal so gross ist wie die Erde) mit seinen 16 Monden an einem solchen
Ereignis teilnimmt.
Die grosse Ausrichtung am 3. Mai
2000
Am Morgen des
3. Mai 2000 versammeln sich alle sieben sichtbaren Planeten Sonne, Mond, Merkur, Venus,
Mars, Jupiter und Saturn in einem engen geozentrischen Sektor von 27° im fixen femininen
Erdzeichen Stier, wobei der riesige Jupiter genau in der Mitte der Konfiguration ist. (Es
sind sogar acht Planeten, wenn man den Aszendenten dazurechnet). Diese geozentrische Sicht
von der Erde aus ist höchst bedeutsam, um astrologisch/psychologische Einflüsse auf die
Menschen zu analysieren. Von der Sonne bzw. einem heliozentrischen Rahmen aus gesehen,
sind die Planeten ebenso in Verbindung, doch in einem weniger engen 53° Winkelbogen.
Diese "einseitige" Massen-Ansammlung erklärt die physichen Einflüsse auf die
Sonne und infolgedessen auf die Erde.
Ich habe das
Gefühl, dass die "Fenster"-Periode wirklich eine Zeit beschleunigter
Erdveränderung sein wird, in der viele überfällige seismische und vulkanische Zonen
ihren Stress auflösen werden. Wir brauchen davor keine Angst zu haben. Hurrikane,
Erdbeben, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche und Tornados sind alle ein Teil der Natur.
Solche Herausforderungen hat die Menschheit immer überlebt. Es mag sein, dass es uns
wichtig wird, wo und mit wem wir leben wollen. Wie wir aus früheren Katastrophen erfahren
haben, dienen diese Ereignisse primär dazu, die menschliche Gemeinschaft näher
zusammenzubringen: die Menschen erwachen aus ihren vorgefassten Programmen und stellen
sich in den Dienst des Momentes. Ich habe niemals ein katalytischeres Verströmen von
Liebe als in der aktiven Hilfe während einer Katastrophe erlebt. Im Anblick der Not wird
wahre Spiritualität geboren. Nachbarn kommen sich plötzlich näher. Vielleicht kannten
sie nicht einmal ihre Namen und kommen sich auf einmal näher und leben miteinander. Ich
glaube, dass diese Erscheinungen von vielen Sensationsjägern, die ein Geschäft mit der
Angst machen wollen, unterschlagen werden. Wenn wir dies mit der Ankunft des Jahrtausends
multiplizieren, sind wir konfrontiert mit wilden Szenarien von geophysischen
Polveränderungen bis zu radikal neuen Landschaften, die nur vage Ähnlichkeit mit unserem
jetzigen Planeten haben.
Veränderungen
in der physischen Struktur des Planeten sind gewöhnlich die letzte Instanz. Zuerst
manifestieren sie sich im Geiste und danach in der Materie. Ich betrachte die
Erdveränderungen als kosmische chiropraktische Korrekturen. Dies sollte auch eine neue
Periode sein für einen Sprung im menschlichen Bewusstsein auf neue Ebenen. Wie leicht wir
durch das "Fenster" gehen, wird von unserer Evolution abhängen: Wenn wir bereit
sind, wird unser Übergang sanft und anmutig sein, doch wenn wir uns gegen Veränderung
sträuben oder mit blindem männlichem "drive" vorpreschen, kann er wie ein
Sturz durch Glas sein. Unsere Zukunft lebt in unserer Vision, unseren Herzen und Händen.
Dies ist ein
weiterer Grund, warum der Geist um die Manifestation des LightShift 2000 gebeten hat - das
Versammeln einer kritischen Masse von Menschen, die mit vereinter Intention und mit
strahlendem Geist am 1. Januar 2000 zusammenkommen. Du hast vielleicht gemerkt, dass
dieses Datum fast genau in der Mitte zwischen der grossen Sonnenfinsternis und der grossen
planetaren Ausrichtung liegt. In diesem Kontext ist das LightShift-Projekt die ideale
Aktivität, in der wir Menschen uns dafür engagieren können, die kollektive Schwingung
des vereinten Bewusstseinfeldes anzuheben, um das beste Resultat zu erzielen.
Das Erwachen des ewig Weiblichen
In der
Astrologie ist die Konjunktion der kraftvollste Aspekt. Sie stellt eine Verbindung und
Verstärkung der Archetypen dar, in welche unser Planet involviert ist. Da jeder Neumond
eine Konjunktion mit der Sonne bildet, ist das Verstehen der initiierenden Energie dieses
monatlichen Punktes im Mondzyklus ein praktischer Weg, um die Energie der Konjunktion zu
erfahren. Die grosse Ausrichtung ist eine Konjunktion aller sieben bewussten Planeten im
fixen weiblichen Erdzeichen Stier. Der Schlüssel für all unsere individuellen Reaktionen
auf dieses intensivierte Kraftfeld wird die Ebene unserer Evolution oder
"Schwingung" sein. Denn auf einer höheren Ebene stellt diese Zeit eine
spirituelle Gelegenheit für ein grossartiges Hervortreten der Seelenkräfte dar: ein
grsartiges Erinnern und Erwachen des ewig Weiblichen oder der Göttinnenenergie innerhalb
der kollektiven Psyche der Menschheit. Wir werden eine noch nie dagewesene globale
Umwandlung und Beschleunigung in der menschlichen Entwicklung erleben. In diesem
kraftvollen Tor zum "Fenster" gebiert die Göttin eine Neue Welt. Sie erhebt und
erweckt die Menschheit auf eine höhere Entwicklungsstufe, in der uns das Pflegen von
spirituellen Fähigkeiten wieder in Harmonie mit unserer göttlichen Quelle bringt. Der
Stier wird vom Planet Venus regiert und stellt das weibliche Prinzip dar, den Archetyp der
Göttin, die Anima oder innere kreative Quelle. In der Mythologie war Venus Aphrodite, die
Göttin der Liebe und die Mutter von Cupid, dem Gott der Liebe. Diese kraftvolle
Konzentration der Venusenergie während der grossen Ausrichtung besitzt das Potential, das
Herz der Menschheit zu öffnen und eine einmalige Welle von Liebe und Licht zu entfesseln
- so wie es unser Planet noch nie erfahren hat!
Jedes Zeichen
unseres Zodiaks hat eine höhere und niedrigere Entwicklungsstufe. Das klassische
astrologische Schlüsselwort für das Zeichen Stier ist "Ich habe", was die
grosse Ernte darstellt. Die höhere Entwicklung des Zeichens bedeutet, dass der höchste
Besitz von allem Liebe und heiliger Geist ist - das einzige, was wirklich real ist. Und
mit diesem Geschenk der grossen Ernte geht all seine Fülle - strahlende Gesundheit,
Kreativität, Hingabe, Dienen, Selbstlosigkeit und Selbstbewusstsein und die Balance und
Ausrichtung des persönlichen Wunsches mit dem grösseren Ziel einher. Wie die
Vergangenheit zeigt, ist unsere jetzige Notlage hauptsächlich durch die wahllose Jagd
nach Reichtum und Macht auf Kosten der Qualität menschlichen Lebens verursacht worden.
Nun kann eine entwickelte Menschheit, die von diesem Evolutionssprung erhöht worden ist,
sich vereinen in der Vision, Inspiration, Hingabe und der Leidenschaft, Kanäle für den
Geist zu schaffen, so dass er in Myriaden von wunderbaren Manifestationen in die Welt
fliessen kann .
Wenn
Evolutionssfrequenzen während des Höhepunktes des "Fensters" zunehmen, wird es
für jeden von uns kritische Wahlmöglichkeiten während dieser Weltveränderung geben:
eine Wahl zwischen Weisheit und Unwissenheit, Liebe und Furcht, Spirituellem und
Materiellem, zwischen der grossen göttlichen Ordnung und dem Drama unserer eigenen
kleinen Welten. Das wird wirklich die katalytische Zeit einer grossen und globalen
Reinigung sein und der Geist wird uns ermächtigen, uns auszudehnen und kühne und weise
Entscheidungen zu treffen. Der Kokon, der den entstehenden Schmetterling beherbergt,
entpuppt sich, um der neuen Schöpfung den Weg zu bereiten .
Die Mauern
stürzen ein
In meinem letzten Buch "The Grand Catharsis" skizzierte ich
ausführlich die Folge planetarischer Veränderungen, die im Frühjahr 1996 den Übergang
vom Fische - zum Wassermannzeitalter kennzeichnete. Die Bewegung des Uranus aus dem
Steinbock in die strahlende Luft des Wassermann bis 2003 und die des Pluto aus dem
Skorpion in den feurig wahrheitssuchenden Schützen bis 2008 waren die ersten
planetarischen Hinweise. Diese Kombination gab es nur einmal im letzten Jahrtausend, eine
Zeit, von der die Geschichte als "die Zeit der Erleuchtung" spricht. Diese
Bewegung der äusseren Planeten von Erd- und Wasserzeichen in Luft- und Feuerzeichen
kennzeichnet ein Erhellen unbewusster Energien und wirkt als eine chemische Mixtur für
das Erwecken der Menschheit, um das wahre Zeitalter der Bewusstheit zu betreten. Zu meiner
eigenen Überraschung und Freude stand zur Zeit der Tagundnachtgleiche 1996 der Komet
Hyukatake strahlend blau in den Nachthimmeln und brachte die alte Prophezeiung der Hopis
zutage von einem blauen Stern Kacchina, der den Wechsel der Zeiten markieren würde. Genau
ein Jahr später zelebrierte der wunderbar strahlende Komet Hale-Bopp ruhmvoll in der
Dämmerung. Meiner Meinung nach war dies der Rahmen für ein kühnes und genaues Zeichen
des Zeitwechsels.
1997 wechselte
Jupiter aus dem Erdzeichen Steinbock in die Luft des Wassermann und im Januar/ Februar
verschmolzen Jupiter und Uranus in einer wunderbaren Konjunktion und wurden dabei von
einer Reihe von Planeten im Zeichen der neuen Wassermannperiode unterstützt. Sie bildeten
einen wunderbaren sechseckigen Stern mit allen andern Planeten. (Anmerkung: Diese
Konstellation wurde am 23. Januar während der Globalen Gaia-Mind Meditation weltweit von
Millionen als Beginn des Wassermannzeitalters gefeiert)
1998 betrat Neptun
zum ersten Mal seit 165 Jahren Wassermann, wo er sich bis 2012 bewegen wird. Dieser
äussere Planet des Unbewussten ist auf galaktische Kraft eingestimmt und richtet sich auf
die Bewusstwerdung der Menschheit. Die höhere Entwicklung des Neptun ist Mitgefühl,
universelle Liebe und Einheit. Das Zeichen Wassermann wird regiert von Uranus, dem
Erwecker. Bei fast 2000 Religionen auf der Welt und nur einem Gott, der von den meisten
als Liebe beschrieben wird, gibt es viel Gemeinsamkeit. Diese nächste Phase wird
wahrscheinlich erleben, dass viele dogmatische Mauern einstürzen und sich universale
Wahrheit und göttliche Liebe ausbreiten. In dieser Zeit werden fast alle merken, dass wir
trotz unserer Unterschiede Kinder Gottes in der menschlichen Familie sind.
Der Wechsel der
Zeiten und die galaktischen Verbindungen
Nach 20 Jahren
der Verbindung bewegt sich 1999 Plutos Umlaufbahn aus dem Orbit des Neptun heraus und
kehrt so zu seiner gewohnten, mächtigeren Position als der äusserste Planet im
Sonnensystem und seiner Verbindung zur restlichen galaktischen Spirale zurück. Viele
galaktische Verbindungen entstehen zur gleichen Zeit, um weiteres Erwachen und Bewusstsein
zu fördern. Denn in dieser Zeit schliesst sich Pluto mit dem grossartigen Stern Antares
zusammen, dem roten Herz des Skorpion, einer Pforte ins heilige Herzzentrum unserer
Milchstrassengalaxie. Gleichzeitig bewegt sich Alcyone, die Zentralsonne der Plejaden,
über den Stier in die Zwillinge und signalisiert einen Aufschwung an Bewusstsein und
Kommunikation - heraus aus dem Egokreis und hinein in die galaktische Spirale. Dies deutet
alles auf einige abschliessende Episoden des Aufräumens, Heilens, Erweckens,
Integrierens, Meisterns hin. Auch dies ist als eine Herausforderung auf dem Weg durch das
"Fenster" ins neue Jahrtausend zu verstehen. Es scheint auch, dass zahlreiche
alte Gebäude und heilige Plätze auf dem ganzen Planeten speziell gebaut wurden, um diese
Zeitenwende in Stein zu kodieren und die astronomische Ausrichtung zu aktivieren:
Stonehenge in England, Choco Canyon in Neu Mexico, Callanish in Schottland, Chimney Rock
in Colorado und viele andere.
Das
Fenster 2012
Mit Gewissheit
erhebt sich das nächste Sonnenmaximum während des oft verkündeten Jahres am Ende des
Mayakalenders im Jahr 2012. Die Endzeitspekulation nimmt am Ende des 13. und letzten
Baktums des Mayakalenders zu. Die Mayas haben sich sehr tief damit auseinandergesetzt,
welche Beziehung die Sonnenflecken zur Erde und zu Bewusstseinsveränderungen haben;
ebenso bezogen sie die Zyklen der Venus in Verbindung mit den Sonnenflecken und
Veränderungen im Magnetfeld mit ein. Ich habe unglaubliche Berechnungen gesehen mit der
Superzahl der Mayas 1366560. Sie entspricht 20 Sonnenfleckenzyklen der Venus von 68328
Tagen. Diese Berechnungen weisen einen kraftvollen und transformativen
Sonnenmagnetfeldshift am Ende des 26000 Jahreszyklus im Jahr 2012 nach. Ich war ebenso
Zeuge einer erstaunlichen Entschlüsselungsarbeit der Ruinen des Tempels der Inspirationen
in Palenque. Er enthält die Sternenalchemie einer magischen Kultur, welche uns eine
Botschaft in Stein zurückliess: die Reise einer Sonnenwiederkehr im Jahr 2013. Die
Kommunikation über dieses letzte Kalenderfraktal scheint ein klares Signal für uns zu
sein, jede Furcht zurückzulassen und mit Hingabe und Staunen die Dämmerung der neuen
Sonnenrealität zu betreten. Vieles aus der Welt der Vergangenheit kann man gehen lassen.
Was sich aus der Asche erhebt, wird das Fundament für die Welt von morgen auf einer
höheren und heiligen Ebene bilden. Unsere Fähigkeit, uns als menschliche Familie zu
verbinden, wird genau im Herzen dieser Transformation liegen.
Für die
Sprache des Tzolkin, dem heiligen runden und harmonischen Modul, das die unendlichen
Veränderungen der universalen Prinzipien des Hunab Ku, des Schöpfers, darstellt, hat die
Zahl 13 die heiligste Bedeutung . Im galaktischen Gedächtnis der Zuvuya kommt alles
wieder zurück. Die Zahl 13 ist der höchste Himmel der Maya, wo jedes Ende einen neuen
Beginn bedeutet. Bis 2012 hoffe ich eine erblühende menschliche Kultur zu erleben, in der
unsere Kinder sowohl den Himmel als auch die Erde erleben und einen Weg zurück zu den
Sternen, sowohl in den wundervollen Himmeln als auch in ihren leuchtenden Augen. ©
"Das
Wunderbarste, das wir erleben können, ist das Geheimnis.
Es ist die Quelle jeder wahren Kunst und Wissenschaft."
Albert Einstein
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